Thomas Sternberg besucht Moschee

Der Münsteraner Landtags-Abgeordnete Prof. Dr. Thomas Sternberg hat die Moschee der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) im Dachverband der Anstalt für Religion besucht. Zentrale Themen waren der für Anfang Februar geplante Neubau der Moschee am Bremer Platz sowie die aktuelle Situation der türkischen Gemeinde.

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Thomas Sternberg (Mi.) mit Suayip Seven (li.) und Mustafa Dayioglu mit dem Modell der erweiterten Moschee.
Im Gespräch mit dem Gemeindevorsitzenden Mustafa Dayioglu konnte er sich über den gegenwärtigen Stand der Bauplanung und die architektonischen Besonderheiten der Moschee informieren. Während des Umbaus hoffe man, den Betrieb verhältnismäßig normal weiterlaufen zu lassen. Zum Jahresende solle der Gebetssaal im Obergeschoss bereits fertig gestellt sein. Thomas Sternberg würdigte die für eine mit 200 Familien verhältnismäßig kleine Gemeinde beachtlichen finanziellen Leistungen und zeigte sich froh über den baldigen Baubeginn: „Für mich als Christdemokrat ist es sehr wichtig, dass alle Menschen, gleich welcher Religion, ihren Glauben in einem würdigen Gebetsraum leben können. Die ambitionierten Ziele der Gemeinde verdienen meine volle Unterstützung.“
Mit dem DITIB-Dialogbeauftragten Suayip Seven und weiteren Gemeindemitgliedern wurde über aktuelle soziale Herausforderungen von Menschen mit Migrationshintergrund und entsprechende Integrationsbemühungen diskutiert. Das im freiwerdenden Untergeschoss geplante Begegnungszentrum für Jugendliche solle einen wichtigen Beitrag zur Bildungsförderung leisten. Gerade Migrantenkinder hätten es in der Schule oft schwer. Durch professionelle Betreuung und Vernetzung hoffe man, Defizite auszugleichen und die Gemeindestruktur insgesamt zu stärken, so Suayip Seven. Thomas Sternberg sieht in guter Bildung den Schlüssel für erfolgreiche Integration. Gesellschaftlicher Aufstieg dürfe nicht von der Herkunft anhängen. Er versicherte, man werde die auf Landesebene unternommenen Anstrengungen weiter ausbauen und sieht die Türkisch-Islamische Union (DITIB) als wichtigen Faktor der Integration in Deutschland an.
„Ich bin froh für die vielen positiven Anregungen, die ich erhalten habe. Integration kann nicht über die Köpfe der Menschen gemacht werden, sondern nur mit ihnen zusammen“, so Thomas Sternberg nach dem Gespräch. Auch Suayip Seven unterstrich abschließend die Bereitschaft der türkischen Gemeinde Münsters, ihren Beitrag dazu zu leisten, sich in die deutsche Gesellschaft einzufinden: „Integration ist keine Einbahnstraße, sondern beruht auf Gegenseitigkeit.“
Quelle: http://www.thomas-sternberg.de/lokal_1_1_186_Thomas-Sternberg-besucht-Moschee.html

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